Das 17. Volksdorfer Blues Festival 2026.
Wenn die Novembernächte länger werden und die Kälte durch die Gassen kriecht, gibt es in Hamburg-Volksdorf nur einen Ort, an dem es so richtig heiß hergeht: den Wagnerhof im Museumsdorf Volksdorf.
Am 28. November 2026 ist es endlich wieder so weit. Wir feiern das 17. Volksdorfer Blues Festival – eine Institution, die längst mehr als nur ein Konzert ist. Es ist ein Versprechen. Ein Versprechen auf rauchige Stimmen, virtuose Gitarrensoli und diesen ganz speziellen Rhythmus, der direkt in die Magengrube fährt.
Das Konzept ist so bewährt wie exzellent.
Drei Bands, drei unterschiedliche Perspektiven auf das Genre, ein gemeinsames Ziel: Das Publikum auf eine Reise durch die emotionalen Landschaften des Blues zu entführen.
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Jawbone – Bluegrass, Folk und Blues
Die Hamburger Band JAWBONE ist unterwegs, um die Klangwelten amerikanischer Landmusik zu ergründen.
Die fünf Musiker bedienen mit Fiddle und Banjo handwerklich gekonnt Elemente aus Bluegrass, Folk und Blues. Das ist Country Music, möchte man meinen. Hier werden allerdings keine Klischees gezeichnet. Sie werden vielmehr an ihren Wurzeln durchleuchtet, mit Bass und Waschbrett manchmal schwindelerregend verdreht. Dabei gibt es viel Interessantes, manch Bekanntes zu entdecken. Sehr holzakustisch, sehr direkt und dicht.
Mit Boris Sundmacher (Banjo, Gitarre), Justin Jardine (Gitarre), Sven Fritz (Geige), Gunther Andernach (Waschbrett) und Eberhard Marold (Kontrabass), sind JAWBONE, nicht wegen des perfekten closed Harmony Gesanges, eine Klasse für sich.
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Miles King & Elif Batmann and the Upper Sides
Miles King und Elif Batman mit der Hausband „The Upper Sides“. Funk & Soul mit Charakter, Message und Performances.
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Carlo Poddighe „SuperEgo”
Wenn das Licht im Club gedimmt wird und Carlo Poddighe die Bühne betritt, erwartet das Publikum instinktiv, dass sich gleich eine vier- oder fünfköpfige Band hinter ihm aufbaut. Doch da ist niemand. Nur Carlo, ein Arsenal an Instrumenten und dieses leichte, fast herausfordernde Lächeln im Mundwinkel.
Mit dem Projekt „SuperEgo“ hat Poddighe das Konzept der „One-Man-Band“ nicht nur adaptiert, sondern auf ein technisches und künstlerisches Level gehievt, das an Magie grenzt. Er begeistert er mit kreativen Neuinterpretationen und einem ungewöhnlichen Setup von Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang.
Wie schafft er das? Es ist ein Tanz der Koordination. Poddighe agiert wie ein menschlicher Computer mit der Seele eines Blues-Musikers. Er navigiert durch seine Songs mit einer Lässigkeit, die den Zuschauer fast schon einschüchtert. Wo andere Bands sich auf die Kommunikation zwischen den Musikern verlassen müssen, verlässt sich Poddighe auf sein eigenes, perfekt kalibriertes Timing.
Diese Kombination ermöglicht es ihm, einen vielschichtigen Sound zu erzeugen, der für seine Videos und Live-Auftritte charakteristisch ist.
Die Location: Historisches Flair trifft elektrisierende Energie.
Es gibt wohl kaum einen passenderen Rahmen für den Blues als den Wagnerhof. Eingebettet in das malerische Museumsdorf Volksdorf, bietet diese Location eine Kulisse, die Geschichte atmet. Wenn das Licht gedimmt wird und die ersten Takte durch den historischen Wagnerhof hallen, verschwimmen die Grenzen zwischen heute und gestern. Die Akustik ist intim, die Stimmung unvergleichlich – hier ist man dem Blues so nah wie nirgendwo sonst.
Sei dabei! Das Volksdorfer Blues Festival ist längst kein Geheimtipp mehr, sondern ein Fixpunkt im winterlichen Volksdorfer Kulturkalender. Es ist die lockere Atmosphäre, das gemeinsame Schwelgen in den Rhythmen und das Wissen, dass man hier echte Handarbeit auf der Bühne erlebt.
Man spürt das Knistern der Verstärker und die Ehrlichkeit, die nur der Blues bieten kann…
